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Was ist die AURA?

Als Aura wird im Allgemeinen das feinstoffliche Feld definiert, welches den Menschen und alles Leben  durchdringt und umgibt. Es gibt Philosophien, welche die Aura auch als Seelenfeld bezeichnen und teilen sie in verschiedene Schwingungsebenen oder in verschiedene Feinstoff-Körper ein (Energie,- Emotional,- Mental,- Kausalkörper).  

Die Aura anderer Menschen spüren wir häufig intuitiv, ohne zu wissen, was genau passiert. So füllen manche Menschen mit ihrer Anwesenheit einen ganzen Saal, während andere unbemerkt in einem Raum sitzen können. Wir spüren Zu- und Abneigung in Sekundenbruchteilen, ohne jemanden zu kennen. Wir sprechen manchen Menschen eine besondere Ausstrahlung oder Charisma zu. Wir fühlen uns durch die Anwesenheit eines Menschen gestärkt, eines anderen jedoch wie „ausgelaugt”. Diese Phänomene lassen sich alle damit erklären, dass jedes Lebewesen von einem eigenen Energiefeld (Aura) umgeben ist. Hellsichtige Menschen können sie sehen, ebenso wie viele Kinder sie auch wahrnehmen.

Unsere Aura wird über unterschiedliche Energiezentren (Chakren) und insbesondere durch die Atmung energetisch versorgt. Sie schwingt und pulsiert in einer rythmischen Bewegung, die der Atmung ähnlich und mit ihr verbunden ist. Durch bewußtes und rythmisches Atmen ist es möglich, die energetische Versorgung der Aura zu verbessern. Ist ein Körper durch physische und psychische Einflüsse, wie z.B. Krankheiten, Verletzungen oder Traumata geschwächt, so hat das direkte Auswirkungen auf die Struktur des Energiefeldes.

Auf Grund der elektromagnetischen Eigenschaften der Aura steht sie in ständigem energetischem Austausch mit den Energiefeldern anderer Menschen, Tiere und Pflanzen sowie mit dem Energiefeld der Erde und den elektromagnetischen Schwingungen, die den Planeten Erde aus dem Weltall erreichen.

Die Aura nimmt Energie auf und gibt Energie ab. Dies ist ein ganz natürlicher Austausch, welcher erst dann zu einem Problem wird, wenn über längere Zeit ein Ungleichgewicht zwischen Abgeben und Aufnehmen besteht.

Wir sprechen auch von den "sieben Schichten" oder "Felder der Aura" (Lichtkörper, Energiekörper). Die ausstrahlenden Energiefelder sind räumlich nicht streng von einander abgegrenzt. Da sie unterschiedliche Wellenlängen haben, durchdringen sie einander, ohne einander zu stören. Der physische und die sechs athärischen Körper werden durch je ein Energiezentrum (Chakra) direkt ernährt. Es gibt viele dieser Chakren, sieben von ihnen sind besonders wichtig und werden Hauptchakren genannt.

 

 

Die Sieben Hauptchakren

 

 

 

Der Begriff "Chakra" entstammt dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt "Rad" oder "Kreis". Die Lehre der sieben Chakren läßt sich bis ungefähr 3000 v. Chr. zurückverfolgen und hat ihren Ursprung im heutigen Tibet, Indien und Nepal.

Unsere Hauptchakren liegen entlang der Wirbelsäule und öffnen sich wie Trichter nach vorne und nach hinten. In den inneren Körpern, den Auraschichten und im physischen Körper verlaufen Energiekanäle (Meridiane - China, Nadis - Indien), die Energie - Prana (Indien), Ch`i (China) oder Ki (Japan) - und Informationen transportieren. Die Kreuzungspunkte der Nadis sind die Ursprünge der Haupt - und Nebenchakren.

Jede der  "sieben Auraschichten" oder "Felder der Aura" sind  mit einem entsprechendem Hauptchakra verbunden. Die jeweilige Schicht besitzt die gleiche Schwingung und Energie wie das dazugehörige Chakra. Alle Bereiche der Aura sind miteinander vernetzt.

 

1. Das Wurzelchakra

MULADHARA - CHAKRA  (Mula = Wurzel, Adhara = Stütze)                

Vieblättriger Lotos 

Farbe: rot

Element: Erde

Leitsatz: "Ich will leben"

Wirkung: Stabilität, Erdung, Urvertrauen, Überwinden von Antriebsstörungen, Loslassen können

Das Wurzelchakra öffnet sich als Trichter vom Damm gegen die Erde. Es nimmt Energie von der Erde auf und ernährt den physischen Körper und die erste Schicht der Aura. Dieses Zentrum ist sehr wichtig, weil sich hier das Bewußtsein für die materielle Ebene mit den Ebenen der Spiritualität, den höheren Chakren und Auraschichten, verbindet. Ist es im Gleichgewicht, fühlen wir uns materiell und physisch sicher.

Die erste Schicht der Aura - im ätherischen Feld sind alle Formen des physischen Körpers mitsamt den inneren Organen, Blutgefäßen und allen anderen anatomischen Strukturen enthalten. Dem Wurzelchakra zugeordnet, werden in ihr die Körperfunktionen gesteuert und die für das Überleben grundlegend notwendigen Empfindungen, Schmerz und Lust empfunden.

 

2. Das Sakralchakra - Milz-/Sexual-Chakra

SVADHISTHANA-CHAKRA (Sva = eigen, Sthan = Ursprungsort)

Sechsblättriger Lotos

Farbe: orange

Element: Wasser

Leitsatz: "Ich kann was bewirken"

Wirkung: Selbstbewußtsein, Krativität, Hingabe, Sich-Einlassen

Das zweite Chakra oder Sakralchakra liegt zwischen Nabel und Schambein. Von hinten gesehen liegt es etwa auf Höhe der Kreuzbeins. Es versorgt vor allem die zweite Schicht der Aura mit Energie. Ist es im Gleichgewicht, sind wir kreativ und genießen das Leben. Wir hören auf den Körper und spüren seine Bedürfnisse. Wir können Maß halten und uns im richtigen Sinn gönnen, was uns im Bereich des Essens, der Krativität und der Sexualität Freude bereitet. Wir können Emotionen zulassen, durchleben und wieder loslassen, ohne das sie uns und anderen schaden. Das zweite Chakra ist der Beginn des Zugangs in die spirituelle Ebene.

Die zweite Schicht der Aura - das Vitalfeld versorgt die Lebensfunktionen des Körpers mit Energie: die Atmung, den Wärmehaushalt, den Hormonhaushalt und damit die Emotionen. Die zweite Schicht drängt uns, etwas zu bewirken, uns das Leben zu erkämpfen und angenehm zu machen. Daher ist neben dem Empfinden von Wärme, Kälte, Durst, Müdigkeit und Schmerz auch die Fähigkeit, sinnlich zu genießen in der zweiten Schicht der Aura verwurzelt.

 

3. Das Nabelchakra - Solarplexus-Chakra

MANIPURA-CHAKRA (Mani = Juwel, Pura = Stadt)

Zehnblättriger Lotos

Farbe: gelb

Element: Feuer

Leitsatz: "Ich kann die Prinzipien des Universums mit meinem Geist erfassen", "Ich bin mir Treu und zeige nach außen meine Weltanschauung"

Wirkung: Bewußter Umgang mit Macht und Ehrgeiz, Verteilung der Lebensenergien im Körper, innere Stärke, Ausgeglichenheit

Das dritte oder Nabelchakra ist eng mit dem Intellekt, mit dem linearen Denken verknüpft. Hier finden sich alle Formen des Denkens und der reinen Vernunft, einschließlich des Teils der Intuition, die mit der eigenen Person zu tun hat. Es ist das Zentrum der Macht, der eigenen Kraft und inneren Freiheit. Das dritte Chakra ist auch der Sitz des Egoismus, den es, statt ihn zu bekämpfen, bewußt wahrzunehmen gilt, um sich dann freiwillig einem höheren Ziel unterzuordnen. Dieses Chakra befähigt, sich abzugrenzen und bei sich zu bleiben. Menschen, deren Nabelchakra ausgeglichen ist, finden den Mut, zu sich zu stehen und genießen es so zu sein, wie sie sind.

Die dritte Schicht der Aura - das Mentalfeld, dient nicht mehr dem reinen physischen Überleben, sondern bereits auch der geistigen Entwicklung. Sie ist der Sitz unserer rationalen, vernünftigen Gedanken, der Glaubenssätze und der damit verknüpften Gefühle, unserer Ziele, Wünsche und Sehnsüchte. In der dritten Schicht begegnet uns der Wille der äußeren Welt. Die Lebensstimmung, ob wir ein grundsätzlich positiver, leichter, fröhlicher oder eher schwermütiger, gewissenhafter pessimistischer Charakter sind, zeigt sich hier ebenso, wie die Sinnesorgane (Augen, Ohren, Tastsinn, Geschmack...), über die wir die äußere Welt erfahren. In dieser Schicht der Aura können wir bewusst die intellektuelle Intelligenz eines Menschen, ihre Mechanismen uns auch seine Denk- und Glaubensmuster wahrnehmen.

 

4. Das Herzchakra

 ANAHATA-CHAKRA (nicht angeschlagen)

Zwölfblättriger Lotos

Farbe: grün

Element: Luft

Leitsatz: "Ich kann lieben und, was mir begegnet, in Liebe verwandeln"

Wirkung: Ruhe, Fähigkeit zu Nähe, Zuneigung, Liebe, Selbstüberwindung

In diesem Chakra findet die Umwandlung von Energie in Liebe statt. Hier wohnt das "Innere Kind", unsere Freiheit, die Fähigkeit zu staunen, die Welt ständig neu zu erleben. Hier verbindet sich das Individuum bewußt mit seinem Umfeld. Um dieses Chakra zu entwickeln, ist es hilfreich, die eigene Art von Selbstliebe und Liebe für die Umwelt zu finden und auzudrücken. Es ist die Art zu Lieben, die keine Erwartungen kennt und die die innere Schönheit jedes Lebens wahrnimmt. Im Herzchakra entsteht Liebe und Heilung vor allem aus Akzeptanz und Toleranz für sich und andere. Negative Gedanken sind wie Pfeile, die wir abschießen und die wieder zu uns zurückkehren. Achten wir auf unsere Gedanken, unsere Worte und vor allem auf unsere Taten. Die innere Einstellung öffnet das Herzchakra.

Die vierte Schicht der Aura - das Bewusstseinsfeld ist die Ebene, auf der wir lieben und zwar nicht nur unseren Nächsten, sondern die gesamte Schöpfung. Gemeint ist der Einfluß von Intuition und Inspiration, dem klaren vernünftigen, von einer inneren Stimme geleiteten Denken. In der vierten Schicht nehmen wir die Welt und uns selbst so an, wie wir sind, ohne zu bewerten. Dies führt zu tieferen Wissen, das uns Auskunft darüber gibt, was abseits von logischen, verstandesgeprägten Argumenten tatsächlich in der Welt abläuft. In dieser Schicht der Aura geht es um das höhere Bewusstsein, um spirituelle Identität, die auf geistiger Klarheit, Intuition und freiem Willen basiert. Sie verbindet uns mit unserer inneren Stimme.

 

5. Das Halschakra

 

 VISHUDDHA-CHAKRA (Vishuddhi = sich reinigen)

Sechzehnblättriger Lotos

Farbe: hellblau

Element: Äther (5. Element - Himmel - Licht)

Leitsatz: "Ich kann, was in mir ist, ausdrücken und dadurch mein Inneres schaffen"

Wirkung: Stressabbau, mentale Energie, Wahrheit, Harmonisierung von Denken und Fühlen

Zum fünften oder Kehl-Chakra gehören die Kraft des Wortes, das Schaffen durch das Wort, das sich Ausdrücken aber auch das Hören auf die Intuition und die Übernahme von Verantwortung für unser Handeln. Es geht darum die eigenen Talente auszudrücken. Hier zeigen sich unsere Grundeinstellungen (Glaubenssätze), die mit dem Ausdruck unserer Talente zu tun haben. Während das erste Charkra die Anstöße zur Erfüllung der Grundbedürfnisse enthält, birgt das fünfte Chakra die Glaubenssätze zur Stillung der höheren Bedürfnisse (Ehrlichkeit, Freiheit, Respekt, Schönheit, Würde, Annehmen der inneren Göttlichkeit der Anderen...). Im Halschakra befindet sich das Zentrum der Kommunikation und des kreativen Selbstausdrucks, der Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Hier öffnen wir uns für feinstoffliche Dimension, können Botschaften der inneren Stimme und geistige Inspiartion empfangen. Bei vollständig geöffneten Halschakra werden Gefühle, Gedanken und innere Erkenntnisse ausgedrückt.

Zur fünften Schicht der Aura - dem karmischen Feld gehört der persönliche Wille, der mit dem göttlichen Willen in Beziehung steht. Hier berühren sich der menschliche und der göttliche Energiebereich. Der Mensch kann dadurch Zugang zu tieferem Wissen und höherer Erkenntnis erlangen. Durch den Kontakt mit seiner eigenen Stimme ist der Mensch auf der Welt befreit von dem Gefühl der Einsamkeit und Ohnmacht, da er durch die Hilfe Gottes auch auf dieser Welt große Leistungen vollbringen kann. In der fünften Schicht der Aura verbindet sich das Bewusstsein aus früheren Inkarnationen mit dem aus diesem Leben.

 

6. Das Stirnchakra - "Drittes Auge"

AJNA-CHAKRA (Ajna = Wissen, wahrnehmen)

Zweiblättriger Lotos

Farbe: Dunkelblau, violett

Element: -

Leitsatz: "Alles was mir begegnet, ist ein Teil Gottes"

Wirkung: Angstabbau, Intuition, Weisheit

Das sechste oder Stirnchakra, oft auch "Drittes Auge" genannt, ist der Ort der himmlischen Liebe. Es ist eine Liebe, die den Bereich der menschlichen Liebe überschreitet und alles Leben umfasst. Sie anerkennt alle Lebensformen als Manifestationen Gottes. Das sechste Chakra birgt die Fähigkeit der Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit und aller Fähigkeiten, die uns in Kontakt mit der Psyche brigen. Das Chakra ist mit dem Unterbewusstsein verbunden. Ist es im Gleichgewicht, nehmen wir intuitiv die tiefere Bedeutung der alltäglichen Begebenheiten wahr. Wir erfassen das Spirituelle, Geistige in der materiellen Welt um uns. Wir erkennen die universellen Gesetze in der Natur und in der Persönlichkeit der Menschen. Wir erkennen die Motive unseres Handelns klar, und fühlen uns, wenn wir etwas tun, im Einklang mit unseren höchsten inneren Werten. Wir fühlen, dass wir mit Gott verbunden sind und das wir für unsere Handlungen und ihre Auswirkungen auf andere verantwortlich sind. Ein ausgeglichenes sechstes Chakra weist den Weg zum "Himmel auf Erden".

In der sechsten Schicht der Aura - dem spirituellen Feld vereinigt sich die Individualität des Menschen mit dem göttlichen, behält aber noch ihre einzigartigen Charakterzüge. Der Mensch erfährt sich und die ganze Schöpfung um sich als einen Teil des Ganzen, sozusagen durchdrungen von göttlicher Energie. Diese enge Verbindung beendet die Illusion, dass wir Menschen von einander getrennt und daher auf dieser Welt alleine sind. In dieser Schicht erweitert sich unser Bewusstsein und begreift die tiefsten Wurzeln des Seins, auch jenseits der physischen Dimension, die durch Zeit und Raum definiert ist. Dieser Bereich der Aura schlägt eine Brücke zwischen physischer und spiritueller Ebene, durch sie ist es für uns möglich spirituelle Wahrheiten zu erfassen und zu erfahren. Das Tor zu diesem unerschöpflichen Brunnen des Wissens ist die Inspiration. Wenn diese Ebene frei schwingt, sind wir mit unserer  Inspiration verbunden, erleben jeden Augenblick als einzigartige Gelegenheit Neues zu  erfahren und erkennen in jedem Geschehen die dahinterliegende Bedeutung. "Alles hat einen Sinn".

 

7. Das Kronenchakra - Scheitelchakra

SAHASRARA-CHAKRA (Sahsrara = tausendfach)

Tausendblättriger Lotos

Farbe: weiss, gold

Element: -

Leitsatz: "Ich bin mit Gott verbunden"

Wirkung: Verwirklichung, Erleuchtung, Spiritualität, Vollendung

Das Kronenchakra befindet sich oberhalb des Kopfes. Es ist nach oben geöffnet und verbindet uns mit dem Himmel und dem Göttlichen. Es ist das Bewusstseinszentrum der Spiritualität, der Erleuchtung und der Religiosität des Menschen. Der Mensch gibt in dieser Stufe seine Identität auf, um den göttlichen Plan zu erfüllen. Ist es im Gleichgewicht, haben wir ein klares inneres Gefühl, fühlen eine innere Weisheit und können diese bewusst weitergeben. Wir fühlen uns verbunden mit der Einheit im Universum. Uns ist, als würden wir von einer höheren Weisheit geleitet und sind uns der Richtung in der wir gehen, stets sicher. Das Kronenchakra bringt die Verbindung zum "großen Ganzen", zum Universum und zum Seelenplan. Wenn dieses Chakra offen ist, verfügt man über ein Verstehen und Begreifen der Welt.

Die siebte Schicht der Aura - das göttliche Feld ist die Ebene des höchsten Bewusstseins, die Ebene der Erkenntnis und Integration unserer spirituellen und körperlichen Verfassung als Mensch. Die Hauptqualität ist die Empathie - das Wahrnehmen der Gefühlswelt der Anderen ohne eigene Anteile zu projizieren oder sich in den Gefühlen Anderer zu verlieren. In der siebenten Schicht gibt es keine Gegensätze mehr. Hier verschmilzt der Mensch mit dem Göttlichen und "fließt" in diese hohe Energie hinein. Die Gefühle in diesem hohen Zustand werden als Glückseligkeit, vollkommene Harmonie und tiefste innere Ruhe beschrieben. In dieser Auraschicht spüren wir die reine Qualität des Seins jenseits von Zeit und Raum.

  



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